Mauereidechse im Feindesland: Mauereidechse wird von einer Schlingnatter gefressen
Die Deutsche Bahn lässt nun tatsächlich Gentests für zunächst 251 Mauereidechsen machen, die im Bereich des geplanten neuen Abstellbahnhofs in Stuttgart-Untertürkheim in den alten Gleisanlagen leben. Die Mauereidechse zählt zu den streng geschützten Arten, wurde zum „Reptil des Jahres 2011“ gekürt und hält sich am liebsten in den Mauern terrassierter Weinberge auf - oder eben auf dem Schotter von Bahngleisen.
Falls hier einige Mauereidechsen mitlesen, so können sie zunächst beruhigt sein: Der Massen-Gentest findet nicht etwa statt, weil eines der Tiere etwas ausgefressen hätte oder wegen einer Vaterschaftsklage, sondern er geht auf eine Handlungsempfehlung der grün-roten Landesregierung zurück. Die Bahn will herausfinden, wie hoch der Anteil heimischer (autochthoner) und gebietsfremder (allochthoner) Mauereidechsen ist. Man weiß inzwischen, dass Einkreuzungen mit Tieren aus Italien und aus Frankreich stattgefunden haben.
Die Zuwanderer sind wahrscheinlich bei Gütertransporten eingeschleppt worden, somit also vielleicht sogar mit der Bahn angereist. Insgesamt wird die Zahl aller Mauereidechsen im rund zehn Hektar großen Planfeststellungsbereich auf 4.000 Exemplare geschätzt. Weil das Gesetz nicht klar regelt, wie mit den Tieren zu verfahren ist, drohen Verzögerungen im Planfeststellungsverfahren.
Das Naturschutzrecht geht mit bestimmten Arten von Zuwanderern nicht eben gnädig um. Sie sind unerwünscht und riskieren ihr Leben, sobald sie den Bestand der heimischen Population bedrohen. „Nichtheimische oder invasive Arten“ nennt das Bundesnaturschutzgesetz reichlich abfällig manche Neuankömmlinge. Von Willkommenskultur nicht die Spur, vielmehr die unmißverständliche gesetzliche Anweisung: Rottet sie aus! Oder verhindert wenigstens ihre Ausbreitung.
Darum empfiehlt der von der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) beauftragte Experte Hubert Laufer in einer Anleitung, genetische Analysen vorzunehmen. Wenn sich daraus ergebe, dass sich unter den umzusiedelnden Mauereidechsen auch allochthone [gebietsfremde = ausländische] Tiere befänden, so sei eine Umsiedlung aus fachlicher Sicht abzulehnen. Denn das birgt die Gefahr, dass die unerwünschten Einwanderer sich noch weiter verbreiten.
Die „Dominanz“ mancher Zuwanderer, so befürchtet Laufer, könne dazu führen, dass der „Genpool“ der heimischen Tiere möglicherweise vollkommen verschwände. Das auf der Website des Stuttgarter Umweltministeriums veröffentlichte Papier ist inzwischen nur noch mit Passwort zugänglich [Strenger Artenschutz für Eidechsen]. Vielleicht will man verhindern, dass Thilo Sarrazin es liest.
Rechtlich gesehen ist die Situation unklar, räumt Experte Laufer ein. Einerseits haben die Tiere Anspruch auf rechtlichen Schutz, andererseits sollen heimische Arten und Unterarten vor Verdrängung durch Zuwanderer bewahrt werden. Was also soll man tun? Die Vorschläge anderer Experten reichen von Aussondern und Umsiedeln der heimischen Tiere bis zum Umsiedeln der gesamten Population, also auch der zugewanderten Tiere und ihrer Sprößlinge. Die Bahn wäre bereit, alle Mauereidechsen, egal welcher Abstammung, umzusiedeln. Doch dafür käme nur ein großes Biotop im Stadtgebiet von Stuttgart infrage, damit sich die allochthonen [gebietsfremden] Tiere nicht weiter ausbreiten. Je nach Expertenmeinung besteht pro Tier ein Anspruch auf ein Ersatzhabitat [Biotop, Lebensstätte einer Gemeinschaft] von 50 bis 250 qm.
Wollte man dagegen nur die heimischen Tiere umsiedeln, so müssten Gentests für die gesamte Population gemacht werden und es bliebe die Frage, was mit den anderen, den allochthonen geschieht. In China und Marokko gelten Eidechsen angeblich als Delikatessen. Aber ob das auch für Mauereidechsen zutrifft und wie sie als Beilage zu Spätzle munden, weiß man eben nicht. Es gäbe dann noch die Möglichkeit, nach Umsiedlung der heimischen Tiere die anderen zu „vergrämen“, indem man einfach anfängt zu bauen. Doch auch das ist umstritten, denn sie würden die Vertreibung letztlich wohl nicht überleben, weil sie kein geeignetes Ersatzhabitat finden.
Ein weiteres Problem ist, dass man mit Sicherheit nicht alle geschützten Tiere auffinden und fangen wird, und damit werden sich voraussichtlich manche Naturschützer nicht zufrieden geben. Andere Komplikationen könnte es durch Beobachtungen geben, wonach es in Ersatzhabitaten zu Konkurrenzkämpfen zwischen den Tieren und zu Unterartenverdrängungen kam. Theoretisch könnte eine Umsiedlung also dazu führen, dass die geschützten einheimischen Tiere in Feindesland geraten und den Kürzeren ziehen.
Die Bahn weist darauf hin, dass die Lage der Mauereidechsen im Südwesten durchaus günstig sei, wie eine Studie der LUBW [Landesamt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (Baden-Württemberg)] im Jahr 2010 ergab. Die Tiere kämen gewiß nicht selten vor, was ja auch ihre große Zahl in einer nicht sonderlich attraktiven Wohngegend in Untertürkheim zu bestätigen scheint.
Sie ist sich allerdings darüber im Klaren, dass ihr dieses Argument nicht weiterhelfen wird. Die rechtliche Unsicherheit beim Artenschutz droht zur Bremse im Planfeststellungsverfahren für den Abstellbahnhof zu werden. Deshalb soll nun mit einer gründlichen Untersuchung ein Überblick über die Zusammensetzung der Mauereidechsen-Population geschaffen werden. Dann, so hofft man, kann man Artenschutz-Maßnahmen für den Abstellbahnhof ausarbeiten und möglichst rechtssicher in das Verfahren einbringen.
Die Gentests werden von Gutachtern vorgenommen und in der Universität Trier analysiert. Dazu fängt man die Mauereidechsen mit Ruten, an denen eine Fadenschlinge befestigt ist, oder mit Fallen aus Blumenkästen, in welche die Tiere aus Neugierde krabbeln und wegen der glatten Wände nicht mehr herauskommen. Anschließend wird mit Wattestäbchen eine Speichelprobe entnommen. Jedes Tier wird einzeln registriert und später genau in dem Planquadrat, in dem es gefunden wurde, wieder ausgesetzt. Vielleicht könnten ja bedürftige Stuttgarter, die nicht wissen, wovon sie in der letzten Woche des Monats Lebensmittel kaufen sollen, beim Einfangen helfen und sich damit ein Zubrot verdienen.
Die unklare Rechtslage bietet Umwelt- und Naturschutzverbänden reichlich Ansatzpunkte, um gegen das Planfeststellungsverfahren vorzugehen. Schon jetzt lassen sie, wenn es um „Stuttgart 21“ geht, keine Gelegenheit dazu aus. Das hat unter anderem dazu geführt, dass Behörden in rechtlichen Auslegungsfragen nicht mehr pragmatisch entscheiden, wie es in Baugenehmigungsverfahren durchaus üblich ist, sondern lieber gar keine Entscheidung treffen.
Im Stuttgarter Ministerium für Verkehr und Infrastruktur sitzt zudem mit Staatssekretärin Dr. Gisela Splett (Grüne) eine ausgewiesene Amphibienfreundin, die sich landauf, landab mit enormem finanziellen Aufwand dafür einsetzt, dass es Kröten, Fröschen, Molchen und allerlei anderem Getier gut geht und sie anständige Verkehrswege bekommen. Für Querungshilfen [Tunnel?] an einem 300 Meter langen Abschnitt der B3 werden zum Beispiel nächstes Jahr 500.000 Euro ausgegeben. Die Autofahrer könnten nach Ansicht von Splett außerdem mehr Rücksicht auf die Amphibien nehmen. Bereits ab Tempo 30 sei der Luftdruck der vorbeifahrenden Autos für die Tiere tödlich, weil ihre inneren Organe zerplatzten. Nur Slalom zu fahren helfe nichts, sondern man solle auch das Tempo drosseln.
Selbiges scheint auch für das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm zu gelten. Das Tempo wird gedrosselt, wo es nur geht, und das Geld mit vollen Händen ausgegeben, um die aberwitzigsten Naturschutzmaßnahmen durchzuführen. Die Kosten für den Schutz der Mauereidechsen am Stuttgarter Abstellbahnhof sind bis jetzt nicht abzuschätzen. Die Umsiedlung des Juchtenkäfers aus dem Stuttgarter Schlossgarten könnte nach Angaben der Bahn einen zweistelligen Millionenbetrag verschlingen.
Für die bereits erfolgte Verlegung einer rund 130 Tiere zählenden Population von streng geschützten Zauneidechsen vom Stuttgarter Pragtunnel in ein rund zwei Hektar großes Habitat bei Steinheim an der Murr sind Kosten von 800.000 Euro veranschlagt. Darin sind Pflegemaßnahmen für die nächsten Jahre enthalten. Am stärksten aber schlagen die Kosten für Bauverzögerungen, die sich auf das ganze Projekt auswirken können, zu Buche. Die Projektgegner halten der Bahn dann gerne vor, weder im Zeitplan zu sein noch die Kosten im Griff zu haben.
Quelle: Ein Herz für Reptilien
Meine Meinung:
Irgendwie geht mir nicht in den Sinn, warum das, was für Reptilien gilt, nicht auch für Menschen gilt? Bei den Reptilien will man vermeiden, daß einheimische und zugewanderte Arten sich vermischen, um die einheimischen Arten zu schützen. Heimische Arten und Unterarten sollen vor Verdrängung durch Zuwanderer bewahrt werden. Findet bei den Menschen nicht genau derselbe Prozeß statt? Werden die Deutschen nicht nach und nach von Migranten und deren Nachkommen verdrängt?
Es werden aber nicht nur die einheimischen Deutschen verdrängt [Deutschland schafft sich ab], sondern es werden auch die deutsche Kultur, Tradition und die ganzen christlich-abendländischen Werte zerstört. Die Reptilien versucht man vor ihrer Verdrängung durch eingewanderte Arten zu schützen. Dafür hat man umfangreiche Gesetze geschaffen. Die Verdrängung der einheimischen Menschen dagegen, ist den Politikern nicht nur egal, sondern sie fördern sie mit aller Kraft.
Bei den Reptilien fürchtet man, sie könnten bei der Umsetzung in Feindesland geraten. Bei den Menschen dagegen holt man dieFeinde Zuwanderer ins eigene Land, die unsere Kultur hassen, die unser Grundgesetz und die Menschenrechte nicht anerkennen, die gegen die Pressefeiheit, gegen die Gleichberechtigung, gegen die Religionsfreiheit sind und uns ihre barbarische Religion und Scharia aufzwingen wollen. Das Ergebnis dürfte dasselbe sein, wie bei den Tieren, die man im Feindesland aussetzt. Es gibt einige Kulturen, die man nicht miteinander vermischen sollte, weil es sonst das Ende der friedlicheren und liberaleren Kultur bedeuten könnte, sagt unser Hausmeister.
Strenger Artenschutz für Eidechsen
Neue Anlage soll tausende Amphibien retten
Neue Amphibienleiteinrichtungen an der B 3
Rainer Bonhorst: Der Sinn des Fortschritts (achgut.com)
Noch ein klein wenig OT:
RechtsGut [#80] schreibt: BERLINE - ILLEGALE EINWANDERER
Akif Pirincci: Ausländer, die von deutschen Steuergeldern leben
Armutszuwanderung: Zahl der osteuropäischen Hartz-IV-Bezieher steigt rasant
Berlin-Kreuzberg: Polizei räumt Gerhart-Hauptmann-Schule
Kölns “gefährliche Orte” mit hoher Kriminalitätsbelastung
Unfassbar: Muslime unterrichten christliche Religion an Hamburger Schulen
Ganze Mädchenklasse in Schweden genitalverstuemmelt
Neuenburg: Akram Y. (17) erstach den Vergewaltiger seiner Schwester!
Australien will seine Araber loswerden
Die Deutsche Bahn lässt nun tatsächlich Gentests für zunächst 251 Mauereidechsen machen, die im Bereich des geplanten neuen Abstellbahnhofs in Stuttgart-Untertürkheim in den alten Gleisanlagen leben. Die Mauereidechse zählt zu den streng geschützten Arten, wurde zum „Reptil des Jahres 2011“ gekürt und hält sich am liebsten in den Mauern terrassierter Weinberge auf - oder eben auf dem Schotter von Bahngleisen.
Falls hier einige Mauereidechsen mitlesen, so können sie zunächst beruhigt sein: Der Massen-Gentest findet nicht etwa statt, weil eines der Tiere etwas ausgefressen hätte oder wegen einer Vaterschaftsklage, sondern er geht auf eine Handlungsempfehlung der grün-roten Landesregierung zurück. Die Bahn will herausfinden, wie hoch der Anteil heimischer (autochthoner) und gebietsfremder (allochthoner) Mauereidechsen ist. Man weiß inzwischen, dass Einkreuzungen mit Tieren aus Italien und aus Frankreich stattgefunden haben.
Die Zuwanderer sind wahrscheinlich bei Gütertransporten eingeschleppt worden, somit also vielleicht sogar mit der Bahn angereist. Insgesamt wird die Zahl aller Mauereidechsen im rund zehn Hektar großen Planfeststellungsbereich auf 4.000 Exemplare geschätzt. Weil das Gesetz nicht klar regelt, wie mit den Tieren zu verfahren ist, drohen Verzögerungen im Planfeststellungsverfahren.
Das Naturschutzrecht geht mit bestimmten Arten von Zuwanderern nicht eben gnädig um. Sie sind unerwünscht und riskieren ihr Leben, sobald sie den Bestand der heimischen Population bedrohen. „Nichtheimische oder invasive Arten“ nennt das Bundesnaturschutzgesetz reichlich abfällig manche Neuankömmlinge. Von Willkommenskultur nicht die Spur, vielmehr die unmißverständliche gesetzliche Anweisung: Rottet sie aus! Oder verhindert wenigstens ihre Ausbreitung.
Darum empfiehlt der von der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) beauftragte Experte Hubert Laufer in einer Anleitung, genetische Analysen vorzunehmen. Wenn sich daraus ergebe, dass sich unter den umzusiedelnden Mauereidechsen auch allochthone [gebietsfremde = ausländische] Tiere befänden, so sei eine Umsiedlung aus fachlicher Sicht abzulehnen. Denn das birgt die Gefahr, dass die unerwünschten Einwanderer sich noch weiter verbreiten.
Die „Dominanz“ mancher Zuwanderer, so befürchtet Laufer, könne dazu führen, dass der „Genpool“ der heimischen Tiere möglicherweise vollkommen verschwände. Das auf der Website des Stuttgarter Umweltministeriums veröffentlichte Papier ist inzwischen nur noch mit Passwort zugänglich [Strenger Artenschutz für Eidechsen]. Vielleicht will man verhindern, dass Thilo Sarrazin es liest.
Rechtlich gesehen ist die Situation unklar, räumt Experte Laufer ein. Einerseits haben die Tiere Anspruch auf rechtlichen Schutz, andererseits sollen heimische Arten und Unterarten vor Verdrängung durch Zuwanderer bewahrt werden. Was also soll man tun? Die Vorschläge anderer Experten reichen von Aussondern und Umsiedeln der heimischen Tiere bis zum Umsiedeln der gesamten Population, also auch der zugewanderten Tiere und ihrer Sprößlinge. Die Bahn wäre bereit, alle Mauereidechsen, egal welcher Abstammung, umzusiedeln. Doch dafür käme nur ein großes Biotop im Stadtgebiet von Stuttgart infrage, damit sich die allochthonen [gebietsfremden] Tiere nicht weiter ausbreiten. Je nach Expertenmeinung besteht pro Tier ein Anspruch auf ein Ersatzhabitat [Biotop, Lebensstätte einer Gemeinschaft] von 50 bis 250 qm.
Wollte man dagegen nur die heimischen Tiere umsiedeln, so müssten Gentests für die gesamte Population gemacht werden und es bliebe die Frage, was mit den anderen, den allochthonen geschieht. In China und Marokko gelten Eidechsen angeblich als Delikatessen. Aber ob das auch für Mauereidechsen zutrifft und wie sie als Beilage zu Spätzle munden, weiß man eben nicht. Es gäbe dann noch die Möglichkeit, nach Umsiedlung der heimischen Tiere die anderen zu „vergrämen“, indem man einfach anfängt zu bauen. Doch auch das ist umstritten, denn sie würden die Vertreibung letztlich wohl nicht überleben, weil sie kein geeignetes Ersatzhabitat finden.
Ein weiteres Problem ist, dass man mit Sicherheit nicht alle geschützten Tiere auffinden und fangen wird, und damit werden sich voraussichtlich manche Naturschützer nicht zufrieden geben. Andere Komplikationen könnte es durch Beobachtungen geben, wonach es in Ersatzhabitaten zu Konkurrenzkämpfen zwischen den Tieren und zu Unterartenverdrängungen kam. Theoretisch könnte eine Umsiedlung also dazu führen, dass die geschützten einheimischen Tiere in Feindesland geraten und den Kürzeren ziehen.
Die Bahn weist darauf hin, dass die Lage der Mauereidechsen im Südwesten durchaus günstig sei, wie eine Studie der LUBW [Landesamt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (Baden-Württemberg)] im Jahr 2010 ergab. Die Tiere kämen gewiß nicht selten vor, was ja auch ihre große Zahl in einer nicht sonderlich attraktiven Wohngegend in Untertürkheim zu bestätigen scheint.
Sie ist sich allerdings darüber im Klaren, dass ihr dieses Argument nicht weiterhelfen wird. Die rechtliche Unsicherheit beim Artenschutz droht zur Bremse im Planfeststellungsverfahren für den Abstellbahnhof zu werden. Deshalb soll nun mit einer gründlichen Untersuchung ein Überblick über die Zusammensetzung der Mauereidechsen-Population geschaffen werden. Dann, so hofft man, kann man Artenschutz-Maßnahmen für den Abstellbahnhof ausarbeiten und möglichst rechtssicher in das Verfahren einbringen.
Die Gentests werden von Gutachtern vorgenommen und in der Universität Trier analysiert. Dazu fängt man die Mauereidechsen mit Ruten, an denen eine Fadenschlinge befestigt ist, oder mit Fallen aus Blumenkästen, in welche die Tiere aus Neugierde krabbeln und wegen der glatten Wände nicht mehr herauskommen. Anschließend wird mit Wattestäbchen eine Speichelprobe entnommen. Jedes Tier wird einzeln registriert und später genau in dem Planquadrat, in dem es gefunden wurde, wieder ausgesetzt. Vielleicht könnten ja bedürftige Stuttgarter, die nicht wissen, wovon sie in der letzten Woche des Monats Lebensmittel kaufen sollen, beim Einfangen helfen und sich damit ein Zubrot verdienen.
Die unklare Rechtslage bietet Umwelt- und Naturschutzverbänden reichlich Ansatzpunkte, um gegen das Planfeststellungsverfahren vorzugehen. Schon jetzt lassen sie, wenn es um „Stuttgart 21“ geht, keine Gelegenheit dazu aus. Das hat unter anderem dazu geführt, dass Behörden in rechtlichen Auslegungsfragen nicht mehr pragmatisch entscheiden, wie es in Baugenehmigungsverfahren durchaus üblich ist, sondern lieber gar keine Entscheidung treffen.
Im Stuttgarter Ministerium für Verkehr und Infrastruktur sitzt zudem mit Staatssekretärin Dr. Gisela Splett (Grüne) eine ausgewiesene Amphibienfreundin, die sich landauf, landab mit enormem finanziellen Aufwand dafür einsetzt, dass es Kröten, Fröschen, Molchen und allerlei anderem Getier gut geht und sie anständige Verkehrswege bekommen. Für Querungshilfen [Tunnel?] an einem 300 Meter langen Abschnitt der B3 werden zum Beispiel nächstes Jahr 500.000 Euro ausgegeben. Die Autofahrer könnten nach Ansicht von Splett außerdem mehr Rücksicht auf die Amphibien nehmen. Bereits ab Tempo 30 sei der Luftdruck der vorbeifahrenden Autos für die Tiere tödlich, weil ihre inneren Organe zerplatzten. Nur Slalom zu fahren helfe nichts, sondern man solle auch das Tempo drosseln.
Selbiges scheint auch für das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm zu gelten. Das Tempo wird gedrosselt, wo es nur geht, und das Geld mit vollen Händen ausgegeben, um die aberwitzigsten Naturschutzmaßnahmen durchzuführen. Die Kosten für den Schutz der Mauereidechsen am Stuttgarter Abstellbahnhof sind bis jetzt nicht abzuschätzen. Die Umsiedlung des Juchtenkäfers aus dem Stuttgarter Schlossgarten könnte nach Angaben der Bahn einen zweistelligen Millionenbetrag verschlingen.
Für die bereits erfolgte Verlegung einer rund 130 Tiere zählenden Population von streng geschützten Zauneidechsen vom Stuttgarter Pragtunnel in ein rund zwei Hektar großes Habitat bei Steinheim an der Murr sind Kosten von 800.000 Euro veranschlagt. Darin sind Pflegemaßnahmen für die nächsten Jahre enthalten. Am stärksten aber schlagen die Kosten für Bauverzögerungen, die sich auf das ganze Projekt auswirken können, zu Buche. Die Projektgegner halten der Bahn dann gerne vor, weder im Zeitplan zu sein noch die Kosten im Griff zu haben.
Quelle: Ein Herz für Reptilien
Meine Meinung:
Irgendwie geht mir nicht in den Sinn, warum das, was für Reptilien gilt, nicht auch für Menschen gilt? Bei den Reptilien will man vermeiden, daß einheimische und zugewanderte Arten sich vermischen, um die einheimischen Arten zu schützen. Heimische Arten und Unterarten sollen vor Verdrängung durch Zuwanderer bewahrt werden. Findet bei den Menschen nicht genau derselbe Prozeß statt? Werden die Deutschen nicht nach und nach von Migranten und deren Nachkommen verdrängt?
Es werden aber nicht nur die einheimischen Deutschen verdrängt [Deutschland schafft sich ab], sondern es werden auch die deutsche Kultur, Tradition und die ganzen christlich-abendländischen Werte zerstört. Die Reptilien versucht man vor ihrer Verdrängung durch eingewanderte Arten zu schützen. Dafür hat man umfangreiche Gesetze geschaffen. Die Verdrängung der einheimischen Menschen dagegen, ist den Politikern nicht nur egal, sondern sie fördern sie mit aller Kraft.
Bei den Reptilien fürchtet man, sie könnten bei der Umsetzung in Feindesland geraten. Bei den Menschen dagegen holt man die
Strenger Artenschutz für Eidechsen
Neue Anlage soll tausende Amphibien retten
Neue Amphibienleiteinrichtungen an der B 3
Rainer Bonhorst: Der Sinn des Fortschritts (achgut.com)
Noch ein klein wenig OT:
RechtsGut [#80] schreibt: BERLINE - ILLEGALE EINWANDERER
Gesetze gelten für diesen Mob nicht!Siehe auch:
Der Nervenkrieg um die letzten Flüchtlinge in der besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule eskaliert! Einen Tag nach der Fast-Räumung des Gebäudes in der Ohlauer Straße weigern sich rund 60 von ihnen, es zu verlassen. Einige kampieren auf dem Dach. Barrikaden wurden errichtet, Benzin im Gebäude verschüttet. “Es wurden Molotowcocktails und Benzinkanister aufs Dach geschafft”, so Baustadtrat Hans Panhoff. [Flüchtlinge errichten Barrikaden]
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