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Salafisten sammeln Spendengelder für ihren Terror in Syrien

Abu Abdullah mit einem Hilfstransport nahe Bonn.

Überall in Deutschland sammeln salafistische Hilfsorganisationen Spendengelder und Hilfsgüter. An der türkisch-syrischen Grenze nehmen sie neue Fracht auf.

Das Leben nach dem Tod ist ein Heidenspaß. Das Paradies malt Brahim Mohamed Belkaid alias Abu Abdullah in schillernden Farben. Und ein wenig verrucht: „Die Jungfrauen da sind der Hammer.“ Daran denkt der Mann wohl nicht, dem der Bonner Salafistenprediger wenige Monate nach seinem Videovortrag in der syrischen Stadt A'zaz die Hand hält: Schläuche kommen aus dem Bauch des Verletzten, über eine Maske atmet er Sauerstoff. Das Elend rührt den Vorbeter zu Tränen.

Hier in Syrien, schluchzt Abu Abdullah, „gibt es Geschwister, die haben keine Beine mehr, Mütter, die weinen, und Kinder, die euch nicht mehr ansehen können“. Deshalb, fordert er - im tarnfarbenen T-Shirt und in Kampfhose - auf, „müsst ihr helfen, liebe Geschwister“.

Die lassen sich nicht lumpen. In Scharen strömen sie zu „Syrien-Benefiz“ genannten Spendengalas. Von Hamburg bis Stuttgart, von Bonn bis Nürnberg. Um Kinderspielzeug, Schmuck und Geld dazu beizusteuern, dass den Notleidenden in der Levante geholfen wird.

So mysteriös wie die nur im Internet kurz vor Beginn der Galas verbreiteten Veranstaltungsorte sind auch die ausrichtenden Hilfsorganisationen, die auf Interview-anfragen nicht antworteten: „Helfen in Not“ nennt sich eine, „Medizin ohne Grenzen“, „Ansaar International“, „Muslime helfen“, „al-Rahma“ oder „Afrikabrunnen“. In den vergangenen Wochen haben Redakteure in Deutschland, der Türkei und Syrien recherchiert, um das undurchsichtige Spendennetzwerk zu durchdringen und zu sehen, was mit dem Geld passiert, das die Organisationen sammeln.

Vordergründig, um Arzneien, Babynahrung und Krankenwagen in das hart umkämpfte Syrien zu transportieren. Aber, gibt NRW-Verfassungsschutzchef Burkhard Freier zu bedenken, „die Organisatoren der Hilfskonvois sind in die salafistische Szene eingebunden“. Sicher würde mit den Konvois auch humanitäre Hilfe geleistet. Aber wozu die Fahrzeuge „dann sonst noch genutzt werden, lässt sich nicht überprüfen“.

In sozialen Netzwerken haben die Spendensammler Fotos gepostet, die zeigen, wie Konvois ausgemusterter Rettungswagen durch die türkische Stadt Reyhanli rollen. Um hinter dem Grenzzaun zu stoppen. Denn wie unsere Recherchen dort ergaben, reihen sich Jeeps mit aufgebauten Maschinengewehren in die Kolonne. An vielen flattern schwarze Fahnen, auf denen das Glaubensbekenntnis der Muslime zu lesen ist. Drahtige Männer schleppen aus nahen Gebüschen flache Holzkisten heran, die sie in den Krankenwagen verstauen. Und sich mit ihren Kalaschnikows dazu hocken. „Munitionskisten“, ist Kommandant Khaled von der „Freien Syrischen Armee“ überzeugt.

Reyhanli ist das Einfallstor nach Syrien für deutsche Dschihadisten. In der Grenzstadt hat Reda Seyam eine Sammelstelle für 200 deutsche Rekruten aufgebaut, die Verfassungsschützer in Syrien wähnen. Solche Zentren kennt der Deutsch-Ägypter Seyam sehr gut: Als „Kameramann Al-Kaidas“ tourte er in den neunziger Jahren durch den Bosnienkrieg, als kaum ein Experte die Terroristen um Osama bin Laden kannte.

Er organisierte Hilfslieferungen - aber auch den Nachschub an Waffen und Munition. 2002 soll er, sind sich US-Ermittler sicher, den Anschlag auf Hotels auf der indonesischen Insel Bali aus dem Hintergrund gesteuert haben. 202 Menschen starben. Im Mai 2012 filmte er die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Salafisten und Polizisten in Bonn. Im Januar verschwand Seyam aus Berlin - um in der syrischen Krisenprovinz Latakia aufzutauchen. Dort steuert er gut vernetzt mit Salafisten in Deutschland maßgeblich die deutschen Terrorlehrlinge und ihre Unterstützer ins Kriegsgebiet.

So kommt die Hilfe der Spendengalas vor allem Syrern in den Regionen zugute, die von Al-Kaida-nahen Gruppen beherrscht werden. Die Fanatiker kämpfen gegen Assad, hetzen aber auch gegen den Westen und alles, was ihn repräsentiert. Anführer der Gruppe Ahrar al-Sham ist Sheikh Abu Basir al-Tartusi. Ein Name, den Analysten des Bundesverfassungsschutzes in einem geheimen Report im Zusammenhang mit der Entführung deutscher Entwicklungshelfer im Mai nennen.

Damals wurden die drei „Grünhelme“ des Menschenrechtlers Rupert Neudeck in Harim entführt. Der Stadt, in der auch „Helfen in Not“ besonders aktiv ist. Verteilt werden deren Gaben meist von Predigern, die dem Netzwerk „Die wahre Religion“ des Kölners Ibrahim Abou Nagie angehören.

Unter seinen Predigern sticht Abu Abdullah heraus. Der Mann, der das Leben nach dem Tod malerisch darstellt, kann auch anders: Im September versuchte er bei einer Spendengala in Dortmund, junge Männer vom „Heiligen Krieg“ in Syrien zu überzeugen: „Der Prophet machte präzise Angaben über die Schlachten, die wir haben werden. Die Muslime gegen die Römer; und damit ist Europa, Amerika gemeint. Der Westen, die Christen!“

Noch ein klein wenig OT über das Thema Armutseinwanderung aus Rumänien und Bulgarien:

Fingerabdrücke von Armutseinwanderern?

Mosaikschreibt zur Armutseinwanderung:

Ich finde es super gut, dass nun endlich eine öffentliche Diskussion über die Armutseinwanderung anfängt. Verschiedene Möglichkeiten zur Reduktion [der Sozialleistungen] müssen sachlich diskutiert und geprüft werden. Gratulation an Elmar Brok (CDU) und Seehofer! Ich denke, es wäre besser, einfach keine Sozialleistungen zu geben.

Wenn sich ein Deutscher in anderen EU-Ländern niederlassen will, muß er doch auch vorher nachweisen, dass er Wohnung, Einnahmen und Krankenversicherung hat, kurz: keinerlei Sozialhilfe braucht?! Ich habe das von einem Deutschen gehört, der in Bulgarien eine Residenz [Wohnsitz] beantragt hat. Warum wird das geltende Gesetz nicht in Deutschland angwendet? Zusätzlich: Kinder dürfen nur die Schule besuchen, wenn die Residenz genehmigt ist.

Jegliche Sozialleistungen [sollten] erst dann [ausgezahlt werden], wenn mindestens 5-10 Jahre ordentlich eingezahlt wurde, und auch dann nicht mehr, als eingezahlt wurde. Einreise nach Deutschland nur mit gültiger Krankenversicherung. Sprachkurse müssen von Einwanderern bezahlt werden (so ist es doch weltweit üblich?!). Ich war öfters im Ausland. Kein einziges mal hat mir der betreffende Staat die Sprachkurse bezahlt. etc.

Noch einmal Mosaik zu den Kosten der Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien (hab' nach gerechnet und ein klein wenig korrigiert):

In der Welt und bei T-Online  wird gesagt, daß Deutschland pro Jahr 172 Millionen € für arbeitslose Rumänen & Bulgaren bezahlt.

Mosaikschreibt dazu:

Die Kosten: sind  nicht 172 Millionen €, sondern weit etwa 438 Millionen € pro Jahr. Potential: mehrere Milliarden € pro Jahr.

Kosten pro Person im Monat nach deren Rechnung: 172 M € / 33200 Personen [17.100 Bulgaren + 16.100 Rumänen]  / 12 Monate = 431 €/Monat. Das ist vermutlich Wohnung + Cash. [431 €/Monat erscheint mir etwas zu wenig für Wohnung + Lebensunterhalt.]

Dazu kommen aber noch Geld für Sprachkurse, Kindergarten, Schule, Krankenversicherung, Rentenversicherung, Polizei, Sozialarbeiter etc. Wenn ich mit 1100 €/Monat pro Person rechne, sind es runde 438 Millionen € pro Jahr für obige 33.200 Personen benötigt werden. [1100 x 12 x 33200 = 4,38 x 108 = 438  Millionen €/Jahr]

Auch die Anzahl von 33.200 Personen scheint mir fragwürdig. Nach offiziellen Angaben lebten 2013 rund 368.000 Bulgaren und Rumänen [1] in Deutschland, wieviele davon erhalten jetzt Kindergeld, also demnächst H4 ??? Das ist Faktor 10 höher, als angegeben…  [bei der Anzahl der in Deutschland lebenden Rumänen und Bulgaren, die soziale Leistungen erhalten]
[1] Woher hat Mosaik die Zahl von 368.000 Bulgaren und Rumänen? Ich bin auf folgendes gestossen:

focus.deschreibt: Mitte 2013 lebten 130.629 Bulgaren und 237.818 [zusammen 368.447] Rumänen in Deutschland. Das waren 24 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. [Mit anderen Worten, die Rumänen und Bulgaren aus den Vorjahren müßte man eigentlich auch noch dazu zählen. Ich glaube, wir werden beschissen ohne Ende.]
Bulgarien und Rumänien haben zusammen 27 Mio. Einwohner. Wenn davon 10% (die Ärmsten) nach Deutschland kommen sind das 2,7 Millionen Personen …. Das zeigt, dass man jetzt dringend wirkungsvolle Maßnahmen braucht. Wenn einige (Kommunisten) schreien: Alle rein, alle Hartz-4, dann sollen sie auch sagen, ob das auch für mögliche 2,7 Millionen Einwanderer (vorwiegend Roma) gilt und von welchem Budget dies finanziert werden soll. [2]
[2] Anthropossagt zu recht: Genauso wie uns eingeredet wird, der Islam sei friedlich und tolerant, genauso wird uns ein Märchen von bereichernder Zuwanderung erzählt.
sunsamuschreibt:

Zu beachten: ein Ingenieur verdient in Rumänien umgerechnet rd. 200 bis 300 Euro, wenn er Arbeit hat. Artgeschützte Zigeuner ohne Schulbildung erhalten schon mit 2 Kindern rd. 400 Euro Kindergeld in Deutschland, ohne nur einen Finger zu rühren.

Siehe auch:
Akif Pirincci: 1000 Meisterwerke: Münchner Familienpass 2014
Till Schneider: Mein Abschied von der „Süddeutschen“ (4)
Wenn deutsche Muttersöhnchen in den Dschihad ziehen
AfD: Zuwanderer sollten Sozialhilfe aus ihrer Heimat erhalten
CSU sagt Kriminellen aus Osteuropa den Kampf an
Akif Pirincci: Walk like an egyptian
Streicht der Staat armen Zuwanderern nun das Kindergeld?
Necla Kelek: Die Gülen-Bewegung „ist eine Sekte“

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