Nach den Parlamentswahlen am Sonntag in Finnland wird es zu einem Regierungswechsel kommen. Die bisher regierende konservative Partei von Ministerpräsident Alexander Stubb wurde mit 18,2 Prozent nur zweitstärkste Kraft. Gewinner der Wahl ist die liberale Zentrumspartei von IT-Millionär Juha Sipilä mit 21,1 Prozent. Der erste Platz bei der Parlamentswahl gibt in Finnland traditionell das Recht zur Regierungsbildung.
Es wird erwartet, dass Sipilä eine Koalition mit der einwanderungs- und eurokritischen Partei der “Wahren Finnen” eingeht, die 17,6 Prozent der Stimmen errang. Seine Partei sei „gekommen, um zu bleiben”, erklärte Wahre Finnen-Parteichef Timo Soini (Foto). Eine Zusammenarbeit mit den Wahren Finnen hatte der 53-Jährige Sipilä im Wahlkampf ausdrücklich nicht ausgeschlossen. Die Partei der Finnen fordert unter anderem einen Austritt Griechenlands aus dem Euro.
Quelle: Regierungsbeteiligung für “Wahre Finnen”?
MASLI [#6] schreibt:
Gewonnen haben die Liberalen (KESK, +5,3%). Größter Verlierer sind die Sozialdemokraten (-2,6% auf nun 16,5%). Aber auch die “Wahren Finnen” (PS, Perussuomalaiset, deutsch: Basisfinnen, Wahre Finnen) haben Federn gelassen: mit -1,5% auf nun 17,6%. Interessant finde ich hierbei, dass sich die Finnen angesichts der Wirtschaftskrise eben NICHT den Sozialdemokraten an den Hals werfen, sondern in Richtung “liberal” gehen. Wegen 8 Parteien im Parlament ist die Regierungsbildung nicht einfach aus Gewinnen/Verlusten abzulesen, weil erst eine 3-Parteien-Koalition eine Mehrheit hat.
GrundGesetzWatch [#26]:
Laut T-Online aktuallisiert heute um 7:40 Uhr wurden die Wahren Finnen sogar zweitstärkste Kraft mit 17,6 %, Sozies 16,5 %, Zentrum 21,1 %.
Noch ein klein wenig OT:
Australien: 2014 und 2015 hat es kein einziges Schiff mit illegalen Einwanderern nach Australien geschafft
Australien hat geschafft, wovon die Europäische Union träumt: Die Einwanderung illegaler Bootsflüchtlinge ist gestoppt. 2013 waren noch 20.000 Flüchtlinge über das Meer illegal nach Down Under gelangt, die meisten stammten aus Afghanistan, Iran und Sri Lanka.
Direkt nach seinem Wahlsieg im September 2013 rief Regierungschef Abbott die "Operation Sovereign Borders" ins Leben. Seither patrouillieren Militärschiffe der australischen Marine in den Gewässern zwischen Indonesien, Papua-Neuguinea und Australien. Ihre Aufgabe: Sämtliche Boote mit Flüchtlingen zu stoppen und zurückzuschicken. Sollten die Schiffe nicht mehr seetauglich sein, werden die Insassen in Rettungsboote gesteckt und zurückgeschickt. >>> weiterlesen
Heinz K. schreibt:
Wenn wir anscheinend nicht in der Lage sind gegen die Schlepperbanden etwas zu unternehmen, ist die Rettung von Schiffsbrüchigen schon vor der lybischen Küste kontraproduktiv. Je mehr wir retten, desto dreister werden die Schlepperbanden und um so größer wird letztendlich die Zahl der Toten.
Babieca [#87] über den Gutmenschen Harald Höppner, der offenbar unter einem Helfersyndrom leidet und der mit seiner Nußschale Flüchtlinge aus dem Mittelmeer retten möchte (Auftritt bei Günter Jauch, Schweigeminute):
Zu dem Selbstvermarkter Harald Höppner: Es gibt mittlerweile keine einzige Agentur, kein Blatt, daß nicht über ihn und seinen ollen Fischkutter berichtet hat. Wenn ihm der Kahn nicht schon in der Biskaya absäuft, wird er im Mittelmeer von Negern geentert und versenkt. [Wir zahlen aber kein Lösegeld!] So einen Dünnsinn wie “Wir wollen nur berichten, aber keine Flüchtlinge aufnehmen” kann nur ein todeswilliges Rotweingürteltier von sich geben. Ich bin da sehr zuversichtlich, daß der Typ es auf die harte Tour lernt, sein Kahn absäuft und er selbst – wenn er Glück hat – mit dem Leben davonkommt.
Vorbild: “Migrobirdo”, ein Knalltüten-Projekt von Landratten per Schiff, “Taube” hieß es. In allen möglichen deutschen Schiffsforen entsetzt begleitet und bitter bespöttelt. Die Katastrophe mit 6 Toten – der kompletten Mannschaft und Gastspinnern – war angesagt. Die schrieben ihren Log damals bis zum bitteren Ende mit heiterem Irrsinn im Internet, es war grausig. Hier eine Zusammenfassung: Die Geschichte der Taube und ihr Untergang - sechs Tote
Entwicklungsminister Müller (CSU) warnt vor riesiger Flüchtlingswelle
Die Flüchtlinge, die derzeit Schutz in Deutschland suchen, sind erst der Anfang einer riesigen Welle, warnt Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU). „In den nächsten Jahren werden nicht hunderte, sondern hunderttausende Flüchtlingen zu uns kommen“, sagte Müller im Gespräch mit der Augsburger Allgemeinen.
Heisenberg73 [#114] schreibt:
Schöne “Festung”, bei der jedes Jahr hunderttausende durchkommen! Das Problem wird sich aber bald so oder so lösen. Entweder überrennt uns Afrika und die Sozialsysteme Deutschlands brechen zusammen. Das wäre das Ende des Systems, weil dann entweder radikale Parteien an die Macht kommen oder Anarchie/Bürgerkrieg herrscht.
Oder man schottet Europa wirklich ab, das bedeutet Schiessbefehl auf “Flüchtlinge”, weil die sich anders nicht aufhalten lassen. Dann kann sich das System noch etwas länger halten. Die Lawine ist jedenfalls nicht mehr aufzuhalten, und durch Aufnahme und Verpflegung von hundertausenden “Flüchtlingen” lockt man immer nur noch weitere Millionen an.
Sauerlaender [#57] schreibt:
Ich habe gerade mein Welt online Abo gekündigt. Das hatte ich noch allein wegen Henryk M. Broder, kostete nur 5€ im Monat und man bekam eine einigermaßen ausgewogene Berichterstattung. Ich habe aber heute erfahren, das der linksextreme türkischstämmige Deniz Yücel dort eingestellt wird. Daher wurde, genau mit dieser Begründung, das Abo gekündigt. Ekelhaft, unsere journalistische “Elite”.
“Die Welt” holt linksextremen Türken
Video: Günter Jauch: Das Flüchtlingsdrama! Was ist unsere Pflicht?
Sie hofften auf ein Leben in Sicherheit und fanden einen qualvollen Tod: Im Mittelmeer sind wieder Flüchtlingsboote mit Hunderten Menschen an Bord gesunken, nur wenige haben überlebt. Nun steht nicht nur die „Abschottungspolitik“ der EU in der Kritik - auch Deutschland muss sich nach seiner Verantwortung fragen lassen. Die Sendung vom Sonntag.
Günther Jauch mit Hans-Peter Friedrich, Heribert Prantl, Maya Alkhechen, Roger Köppel, Christian Haase und Harald Höppner
Video: Günter Jauch: Das Flüchtlingsdrama! Was ist unsere Pflicht? (60:01)
Siehe auch:
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Berlin: Zu viel Zuwanderung - zu wenig Integration?
Dr. Nicolaus Fest: Wie ich das Problem des Flüchtlingsstroms lösen würde!
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