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Vera Lengsfeld: Dresden - 35.000 mit staatlicher Unterstützung gegen Pegida

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Schlagerkönig Roland Kaiser am Rednerpult. Neben ihm steht Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Oros, Stanislaw Tillich (r.) und sein Vize-Ministerpräsident Martin Dulig (l.) spenden den Worten des Schlagerstars Applaus.

Bild jubelt: 35 000 Dresdener vor der Frauenkirche für ein weltoffenes, tolerantes Dresden! Aufstand der Anständigen auf sächsisch.

Aufgerufen haben Ministerpräsident Stanislaw Tillich und die Dresdener Oberbürgermeisterin Helma Orozs. Das hätten sie als Privatpersonen gern tun können, aber sie taten es in ihrer Funktion als Regierende der Stadt und des Landes Sachsen. Als Amtsträger sind sie aber zur Neutralität verpflichtet. Aus eben diesem Grund hat das Verwaltungsgericht in Düsseldorf dem Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) eine Demonstration gegen Dügida [Düsseldorf gegen die Islamisierung des Abendlandes] verboten.

Entsprechende Texte auf der Internetseite der Stadt Düsseldorf müssten entfernt werden, entschied eine Kammer des Gerichts am Freitagabend, wie die "Welt" meldet.

Geisel hatte auf der offiziellen Seite der Stadt Unternehmen und Geschäftsleute dazu aufgerufen, während der für Montag geplanten Demonstration die Beleuchtung abzuschalten. Außerdem hatte er zur Teilnahme an einer Gegendemonstration aufgerufen, was er laut Gerichtsentscheidung ebenfalls nicht darf. Er dürfe auch keine städtischen Ressourcen nutzen.

Im Tal der ahnungslosen Politiker hat sich diese Neutralitätspflicht von Regierungsamtsinhabern noch nicht herumgesprochen.

Es wurden von Stadt und Land Vereine und Institutionen angeschrieben mit der Aufforderung, sich an der Demo zu beteiligen. Wem seine Subventionen lieb sind, der wird sich beteiligt haben. Gut bezahlte Helfer verteilten Demoaufrufe. Angeblich soll sich die Entlohnung für sie von 10€ beim letzten mal auf 25€ erhöht haben. Auch Kulturschaffende sind dabei. München hatte bei einer solchen Gelegenheit Konstantin Wecker aufgeboten, der auf eine ähnliche Drogenkarriere zurückblicken kann, wie Lutz Bachmann, was bei Wecker aber von keinem Qualitätsjournalisten kritisch vermerkt wurde. Dresden hat Roland Kaiser präsentiert.

In München waren bei der nächsten Gegendemo ohne Gratiskonzert nur noch ein paar hundert Menschen dabei. In Dresden war im Dezember die Teilnehmerzahl der Gegendemo ohne staatliche Hilfe von offiziellen 11000 auf 3000 zurückgegangen, etwa die Anzahl, die „Dresden nazifrei“ aufbieten kann.

Was ist eine staatlich verordnete Kundgebung wert? Nicht viel, wie die Erfahrungen aus der DDR zeigen. Man geht hin, um keinen Ärger zu bekommen. Warum werden solche Kanonen aufgefahren, obwohl die Pegida-Leute nicht mehr als (Dreck)spatzen sein sollen?

Es ist wohl das richtige Gefühl, dass es [bei Pegida] eben nicht um ein paar durchgeknallte Außenseiter geht, die zur Räson gebracht werden müssen. Es ist ein Konflikt der selbsternannten Eliten und dem Volk, das sich nicht mehr alles bieten lassen will, was ihm von Politik und Medien als alternativlos zugemutet wird. Es wird spannend, wie viele es am Montag sein werden, die aus eigenem Entschluss auf die Straße gehen.

Quelle: Politiker im Tal der Ahnugslosen

pete_314 schreibt:

Wenn sich schon kein freiwilliger Widerstand bildet, muß man den halt von oben anordnen. Ein Teil der Dresdner wird's gewohnt sein, es war halt bloß 25 Jahre Pause... [Die alten SED-Kader?]

Siehe auch:
Ernst Hillebrandt: Charlie Hebdo und der perverse autoritäre Gutmenschenrassismus
Eugen Sorg: Ägyptens Staatspräsident General al-Sisi und die religiöse Revolution
Akif Pirincci: Aus „Die grosse Verschwulung” (4)
Akif Pirincci: Die schwarze Mamba
Alice Schwarzer: “Wer empört sich eigentlich über Islamisten?”
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