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Michael Miersch: Gezielte Tötungen sind besser als ungezielte

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Es gibt unterschiedliche Sichtweisen auf das Wesen des Krieges. Manche sehen ihn als notwendiges Übel, das man in Kauf nehmen muss, wenn die eigene Existenz bedroht wird. Anderen betrachten ihn als eine Art Heldendrama, in dem Männer mutig und stolz dem Feind die Stirn bieten.

Die zweite Sichtweise war im politischen Spektrum traditionell rechts angesiedelt. Für Nationalkonservative wie Ernst Jünger, Werner Sombart oder Oswald Spengler lag die Bestimmung des deutschen Mannes im Heldentum. Dieser Geist ist heute kaum noch salonfähig.

Doch manches, was rechts entschwunden ist, kommt von links durch die Hinter-tür zurück. Die aktuelle Empörung darüber, dass die Bundeswehr bei gezielten Tötungen von Terroristen-Anführern mitmacht, verfängt sich in heldischen Denkmustern.

Stimmt, diese Tötungen werden „feige“ durchgeführt. Es sind quasi Terroranschläge auf Terroristen. Mit dem Unterschied, das die westlichen Militärs versuchen, möglichst wenige Unschuldige in Mitleidenschaft zu ziehen – und nicht möglichst viele, wie es die Terroristen tun.

Was wollen die, die sich darüber aufregen? Offene Feldschlachten, in denen sich die Heere Mann gegen Mann abmetzeln? „Blinde“ Flächenbombardements wie im Zweiten Weltkrieg.

Gezielte Tötungen kommen dem Ideal des braven Soldaten Schwejk recht nahe, der sich wünschte, dass die Fürsten und Generäle sich untereinander schlagen, und das Volk bitte rauslassen. Sie sind ein Schritt hin zu einer Kriegsführung, die die Kommandeure ins Visier nimmt. Es gibt keine sicheren Feldherrenhügel mehr, von wo aus die Strategen hoch zu Ross das Fußvolk in den Tod schicken.

Wer Drohnen steuert, ist selbst außer Gefahr. Das ist nicht heldisch, aber auch nicht neu: Raketen und Torpedos werden ebenfalls aus sicherer Entfernung abgefeuert. Schon bei den Katapulten der alten Römer war das so. Doch was bitte ist falsch daran, das Risiko für die eigenen Soldaten zu reduzieren?

Anders als Chemiewaffen oder Minen töten Drohnen nicht wahllos Kämpfer und Unbeteiligte. Es stimmt, dass bei den Drohnen-Einsätzen im pakistanischen Rückzugsgebiet der Taliban Zivilisten ums Leben kamen. Doch die Opferzahlen sind um Dimensionen entfernt von denen der Bombardements im Vietnamkrieg oder im Zweiten Weltkrieg.

Die Terroristen-Anführer nicht zu töten, würde Tausende unschuldige Menschen in Gefahr bringen. Von Ex-Innenminister Otto Schily stammt der zynisch klingende, aber wahre Ausspruch: „Wer den Tod liebt, kann ihn haben.“

Quelle: Gezielte Tötungen sind besser als ungezielte

Reiner S. schreibt:

Sehr richtig. Es wird immer auf die “kleinen" Unfälle verwiesen wenn es um Drohnen geht. Wieviel Menschen hätte ein Angriff wie im 2. Weltkrieg gekostet, auch an Unschuldigen? Bei solchen Angriffen mit Drohnen werden dann die unmöglichsten Argumente hervorgebracht, wie: Ohne Gerichtsverhandlung, so ist es Mord, oder: wie kann man Menschen so ermorden. Einige Beispiele für viele, wieviel Tod und Verderben haben diese Leute schon auf dem Gewissen?

Klaus K. schreibt:

Sind es nicht die islamischen Terroristen, die dem Westen den Krieg erklärt haben? Also nehmen wir den Krieg an, der uns aufgezwungen wird. Im Krieg ist es durchaus üblich, gegnerische Soldaten zu töten. Es gibt zwar Grenzen, aber warum sollte eine Drohne sie überschreiten? Ich rufe alle auf, die gegen den Einsatz von Drohnen sind, mit Sturmgewehr dem Feind gegenüber zu treten. Nein? Dann doch lieber mit Joystick?

Siehe auch:
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Wolfram Weimar: Wieso wird Pegida nicht ignoriert?
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