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Video: Auf Streife für Allah - Vor welchem Islam müssen wir Angst haben

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Die „Scharia-Polizei-Patrouille von Wuppertal“ hat einiges Aufsehen verursacht und nicht nur Empörung bei der Bevölkerung ausgelöst, sondern auch sofort alle Islamversteher und -verharmloser auf den Plan gerufen. Dass die wichtigste Grundlage, nämliche das islamische Rechtssystem, die Scharia nichts mit dem Islam zu tun hat, versteht sich für diese Leute von selbst.

Teilnehmer:
•  Frank Plasberg, Gastgeber
•  Joachim Herrman (Bayrischer Innerenminister, CSU)
•  Volker Beck, Bürgerkrieg90/Die Grünen
•  Lamya Kaddor, Religionslehrerin
•  Ulrich Kienzle, Journalist, Moderator
•  Sheik Hassan Dabbagh, Salafist, der kein Salafist sein will, Leipzig
•  Florian Endres, Beratungsstelle Radikalisierung im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge


Video: Hart aber herzlich - Auf Streife für Allah (74:59)

Man kann sich das Video auch beim WDR ansehen: Auf Streife für Allah

Quelle: TV-Tipp: HAF – Auf Streife für Allah

Meine Meinung:

Als ich die Gästeliste sah, vermutete ich zunächst nichts Gutes. Als ich mir das Video dann aber ansah, stellte ich fest, daß die Diskussion eigentlichlich doch ziemlich ruhig und vernünftig ablief. Es lohnt sich also das Video anzuschauen. Unser Salafistenprediger musste zwar immer wieder dazwischenreden, aber Plasberg leitete die Sendung recht gut.

Zwei Dinge fielen mir aber negativ auf. Zum einen meinte Lamya Kaddor, daß es wohl nicht nötig sei, die Symbole der ISIS zu verbieten. Ob sie auch so tolerant ist wenn die Neonazis mit einer Hakenkreuzflagge durch die Stadt marschieren? Und was ist das überhaupt für ein Verständnis vom Islam, wenn man die Flagge der ISIS toleriert. Gibt es da doch versteckte Sympathien für die ISIS? Bei den Muslimen weiß man nie.

Am negativsten fand ich aber die Äußerungen von Volker Beck von den Grünen. Anfangs diskutierte er ganz vernünftig. Im späteren Verlauf der Sendung konnte er es sich nicht verkneifen, die Nazikeule zu schwingen. Er bezeichnete die Menschen, die gegen die Zentralmoschee der DITIB in Köln demonstrierten, die Demonstration wurde von Pro Köln angemeldet, als islamfeindlich und die Menschen, die sich ihnen entgegenstellten, als demokratisch. Ich finde dies ist eine vollkomen einseitige Darstellung.

Da wird von Volker Beck zunächst mit den Islamkritikern, die er offensichtlich als undemokratisch betrachtet, ein Feidbild in den Raum gestellt und die Gegendemonstranten sind dann die Guten, die Demokraten. Da wird überhaupt nicht die Frage gestellt, ob die Demonstration vielleicht berechtigt ist oder nicht, sondern jeder, der gegen den Islam demonstriert, wird als das vermeintlich Böse verurteilt. Mit diesem Feindbild, dem alle mehr oder weniger zustimmten, wurden dann in der Sendung gegen Islamkritiker Stimmung gemacht. Die typische grüne Argumentation, die den Islam verharmlost und die Islamkritiker verteufelt.

Siehe auch:
Günter Ederer über den Weltklimagipfel in New York
Berlin-Kreuzberg: Wegen Schulbesetzern: Kein Geld für Jugendclub
Zitate aus dem Buch „Islam und Terrorismus” von Mark A. Gabriel
Video: Spiegel-TV: „Islamischer Staat“ – Terror im Namen Allahs
Deutschland will ISIS-Terroristen die deutschen Pässe entziehen
Ahmad Mansour: „Salafismus ist eine Jugendkultur”
Eckhard Kuhla: Eltern schützt eure Kinder gegen Frühsexualisierung
Video: Angst vor dem Islam. Droht eine Spaltung der Gesellschaft?

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