Joachim Gauck deutet an, dass Militäreinsätze nicht grundsätzlich ein Tabu sein dürfen. Damit sorgte er für Empörung in einem Land, das es sich hinter der Käßmann-Doktrin gemütlich gemacht hat. Diese besagt, dass man nicht einmal über die Frage diskutieren darf, ob Waffengewalt manchmal vielleicht doch notwendig sein könnte. Stattdessen wird mit einem autoritären „Das tut man nicht!“ das Thema abgeblockt.
Dabei ist es eine schizophrene Situation. Deutschland sieht sich einerseits als Lobbyorganisation der Menschenrechte an, mahnt deren Einhaltung ein und forderte weltweit Runde Tische, um Konflikte zu beenden. Das Problem ist nur, dass die meisten Konfliktteilnehmer keine Lust haben, sich irgendwo hinzusetzen, solange sie hoffen können, ihre Ziele auch auf andere Art zu erreichen. Was fast immer heißt: durch töten, vergewaltigen, verschleppen und deportieren.
Obwohl Deutschland sich also als großer Verteidiger der Menschenrechten inszeniert, bleibt es fast alles schuldig, wenn es darum geht, diese gegen ihre Feinde zu verteidigen. Zu den Taliban fällt der Außenministerin der deutschen Herzen und ihren vielen Anhängern nur ein, dass sie mit ihnen beten würden, anstatt sie zu bekämpfen. Während sie im Endeffekt weder das eine noch das andere machen. Auch zu Syrien kommen keine Vorschläge, die das Töten und Verstümmeln im Hier und Jetzt stoppen könnten. Zu Terrororganisationen wie Boko Haram fällt den radikalen Pazifisten ebenfalls außer schweigen (und vielleicht dem Hashtag #BringBackOurGirls) nichts ein.
Und wie soll man eigentlich reagieren, wenn Fanatiker ein Einkaufscenter stürmen, Hunderte Menschen zu Geiseln machen und knapp siebzig davon umbringen? So wie es im vergangenen September in Nairobi passierte. Es kam dort zu unvorstellbaren Folterungen, bei denen den Opfern unter anderem die Finger wie Bleistifte angespitzt wurden.
Wie soll man mit Leuten umgehen, die völlig mit sich im Reinen sind, wenn sie Zivilisten auf qualvollste Weise ermorden? Darauf gibt der selbstgerechte Pazifismus all der deutschen Käßmänner und -frauen keine Antwort. Die einzige Reaktion, die sie auf solche Blutorgien zeigen, ist das erfolgreiche Ignorieren der Tat. Weiß denn überhaupt noch jemand, dass es diesen Anschlag auf das Einkaufszentrum Westgate gab? Ist zwar erst neun Monat her, aber schon völlig aus dem Gedächtnis getilgt.
Der deutsche Pazifismus bezieht aber auch die Vergangenheit mit ein. Weswegen Käßmann zum D-Day auch folgende kritische Worte fand: „Es kann keinen gerechten Krieg geben, nur gerechten Frieden. Als Gegenargument wird immer der Zweite Weltkrieg und die Befreiung von Hitler-Deutschland genannt. Aber selbst beim Zweiten Weltkrieg war es so, dass am Ende bei allen die Vernunft aussetzt.“
Die Einfalt und Realitätsflucht des deutschen Pazifismus auf den Punkt gebracht. Die Vernunft hat bei allen ausgesetzt, mehr Lehren gibt es aus dem Zweiten Weltkrieg nicht zu ziehen. Außer vielleicht: Krieg tut vielen Leuten aua. Mit diesem Satz dürfte man es auf jedem evangelischen Kirchentag zur moralisch-intellektuellen Instanz schaffen.
Der Pazifismus gibt keine Antwort darauf, wie man mit fanatischen Mörderbanden umgehen soll, die ganze Bevölkerungsgruppen terrorisieren. Wobei in diesem Schweigen im Grunde doch schon eine komplizenhafte Antwort versteckt ist. Sie lautet: Gewähren lassen.
Gideon Böss auf Facebook und Twitter
Quelle: Käßmann-Doktrin: Krieg tut vielen Leuten aua
Meine Meinung:
All die Käßmänner und -frauen sind in Wirklichkeit große Feiglinge. Anstatt sich der Realität zu stellen, leben sie in ihrem pazifistischem Wolkenkuckucksheim. Da stellt man sich schon die Frage, warum fällt es ihnen so schwer, die Realität zu sehen? Liegt es am schlechten Gewissen, weil man vielleicht selber seine eigenen Kinder ermordet (abgetrieben) hat und nicht mehr an diese grausame Realität erinnert werden möchte? Oder worauf begründet sich ihr pazifistischer Wahn?
Glauben sie wirklich, sie könnten ihre Freiheiten durch Pazifismus verteigen? Ihre Freiheit beruht darauf, daß einst Menschen bereit waren, ihr Leben dafür zu opfern. Vielleicht ist es auch schlicht und einfach Gleichgültigkeit oder Verantwortungslosigkeit. Solange das Elend der Welt weit von ihnen fort ist, ist es leicht darüber zu reden und den Friedensapostel zu spielen. Was würden dieselben Menschen wohl sagen, wenn sie in Nigeria leben und von Boko Haram terrorisiert, vertrieben und misshandelt worden wären? In Wahrheit sind diesen Friedenaposteln diese Menschen egal.
Von ihnen kommt kein Aufschrei, wenn alle drei Minuten ein Christ von Muslimen ermordet wird. Sie empfinden keine Wut, weil sie innerlich längst tot sind, weil ihre Emotionen längst abgestorben sind. Jeder Terror gegen Christen wirft einen tiefen Schatten in ihrer Vorstellung von einer heilen Welt, den sie unter allen Umständen aufrecht erhalten wollen. Aber die Realität religiöser und ethnischer Bürgerkriege rückt auch in Europa jeden Tag einen Schritt weiter auf uns zu. Kümmert sie das? Da hilft auch kein Beten. Im Endeffekt können wir unsere Freiheiten nur mit der Waffe in der Hand verteidigen.
Vorbild für diesen Realismus kann allerdings nicht Pastor Joachim Gauk sein, der selber ein Tagträumer ist, der sich viel zu wenig Gedanken über die politische Entwicklung macht. Er ist Teil des Herrschaftssystems, welches den Terror verursacht. Im Endeffekt sind all die Käßmänner und -frauen, die Gaukler und Gaucklerinnen die Ursache für dieses Leid, weil sie zu allem Schweigen und damit den Tätern das Gefühl geben, sie könnten so weitermachen wie bisher, da ihnen niemand Einhalt gebietet. Im Gegenteil, sie finden für alles eine passende Entschuldigung. Hauptsache ihnen selbst geht es gut. Was kümmern sie die anderen? Sie kümmern sich lediglich um ihre Sonntagspredigten, die ihnen eine weiße Weste attestieren sollen.
Diese Käßmänner und -frauen, diese Gaukler und Gaucklerinnen liefen schon im Dritten Reich mit Scheuklappen durch die Gegend und redeten sich den Hitlerfaschismus schön, ignorierten ihn oder träumten in ihren Sonntagspredigten von einer heilen Welt, ohne den Versuch zu machen ihn zu entlarven oder zu bekämpfen. Da war Pastor Martin Niemöller aus einem ganz anderen Holz. Er entwickelte sich zum Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Beim Islam wäre dieselbe Haltung angebracht.
Martin Wessner schreibt:
Wer in solchen gepamperten Heile-Welt-Surroundings verkehrt, der muss eigentlich schon fast zwangsläufig davon ausgehen, dass alle anderen Menschen auch genauso ticken wie man selbst, insofern sie irgendwie, irgendwo vernünftig und rational handeln wollen und einsichtig-selbstreflektiv und in ihrem tiefsten Herzen guten Willens sind, weil man es halt nicht anders von seiner Sozialisation her kennt. Solchen Damen und Herren sollte man daher zum Beispiel ein halbjähriges Real-Life-Praktikum im San Quentin State Prison/Kalifornien/USA als Insass_In spendieren. Anschließend werden sie zu 99% von ihren Leiden geheilt sein. Da wett’ ich mal drauf.
Siehe auch:
Akif Pirincci: Kein Sex mit Arabern
Lynchjustiz in Baden-Württemberg? Vergewaltiger von Arabern totgeschlagen?
Gericht: Australiens Einwanderungspolitik verstößt nicht gegen die Verfassung
Hamburg-Nienstedten soll Asyl-Dorf bekommen - Grüne strikt dagegen
Akif Pirincci: Der Islam ist eine Gewalt- und Sexsekte
Paris: Lynchjustiz an einem Roma-Angehörigen
Religion und Gewalt: Wer stoppt den politischen Islam?
Deutschland betreibt eine völlig falsche Einwanderungs-Politik
Dabei ist es eine schizophrene Situation. Deutschland sieht sich einerseits als Lobbyorganisation der Menschenrechte an, mahnt deren Einhaltung ein und forderte weltweit Runde Tische, um Konflikte zu beenden. Das Problem ist nur, dass die meisten Konfliktteilnehmer keine Lust haben, sich irgendwo hinzusetzen, solange sie hoffen können, ihre Ziele auch auf andere Art zu erreichen. Was fast immer heißt: durch töten, vergewaltigen, verschleppen und deportieren.
Obwohl Deutschland sich also als großer Verteidiger der Menschenrechten inszeniert, bleibt es fast alles schuldig, wenn es darum geht, diese gegen ihre Feinde zu verteidigen. Zu den Taliban fällt der Außenministerin der deutschen Herzen und ihren vielen Anhängern nur ein, dass sie mit ihnen beten würden, anstatt sie zu bekämpfen. Während sie im Endeffekt weder das eine noch das andere machen. Auch zu Syrien kommen keine Vorschläge, die das Töten und Verstümmeln im Hier und Jetzt stoppen könnten. Zu Terrororganisationen wie Boko Haram fällt den radikalen Pazifisten ebenfalls außer schweigen (und vielleicht dem Hashtag #BringBackOurGirls) nichts ein.
Und wie soll man eigentlich reagieren, wenn Fanatiker ein Einkaufscenter stürmen, Hunderte Menschen zu Geiseln machen und knapp siebzig davon umbringen? So wie es im vergangenen September in Nairobi passierte. Es kam dort zu unvorstellbaren Folterungen, bei denen den Opfern unter anderem die Finger wie Bleistifte angespitzt wurden.
Wie soll man mit Leuten umgehen, die völlig mit sich im Reinen sind, wenn sie Zivilisten auf qualvollste Weise ermorden? Darauf gibt der selbstgerechte Pazifismus all der deutschen Käßmänner und -frauen keine Antwort. Die einzige Reaktion, die sie auf solche Blutorgien zeigen, ist das erfolgreiche Ignorieren der Tat. Weiß denn überhaupt noch jemand, dass es diesen Anschlag auf das Einkaufszentrum Westgate gab? Ist zwar erst neun Monat her, aber schon völlig aus dem Gedächtnis getilgt.
Der deutsche Pazifismus bezieht aber auch die Vergangenheit mit ein. Weswegen Käßmann zum D-Day auch folgende kritische Worte fand: „Es kann keinen gerechten Krieg geben, nur gerechten Frieden. Als Gegenargument wird immer der Zweite Weltkrieg und die Befreiung von Hitler-Deutschland genannt. Aber selbst beim Zweiten Weltkrieg war es so, dass am Ende bei allen die Vernunft aussetzt.“
Die Einfalt und Realitätsflucht des deutschen Pazifismus auf den Punkt gebracht. Die Vernunft hat bei allen ausgesetzt, mehr Lehren gibt es aus dem Zweiten Weltkrieg nicht zu ziehen. Außer vielleicht: Krieg tut vielen Leuten aua. Mit diesem Satz dürfte man es auf jedem evangelischen Kirchentag zur moralisch-intellektuellen Instanz schaffen.
Der Pazifismus gibt keine Antwort darauf, wie man mit fanatischen Mörderbanden umgehen soll, die ganze Bevölkerungsgruppen terrorisieren. Wobei in diesem Schweigen im Grunde doch schon eine komplizenhafte Antwort versteckt ist. Sie lautet: Gewähren lassen.
Gideon Böss auf Facebook und Twitter
Quelle: Käßmann-Doktrin: Krieg tut vielen Leuten aua
Meine Meinung:
All die Käßmänner und -frauen sind in Wirklichkeit große Feiglinge. Anstatt sich der Realität zu stellen, leben sie in ihrem pazifistischem Wolkenkuckucksheim. Da stellt man sich schon die Frage, warum fällt es ihnen so schwer, die Realität zu sehen? Liegt es am schlechten Gewissen, weil man vielleicht selber seine eigenen Kinder ermordet (abgetrieben) hat und nicht mehr an diese grausame Realität erinnert werden möchte? Oder worauf begründet sich ihr pazifistischer Wahn?
Glauben sie wirklich, sie könnten ihre Freiheiten durch Pazifismus verteigen? Ihre Freiheit beruht darauf, daß einst Menschen bereit waren, ihr Leben dafür zu opfern. Vielleicht ist es auch schlicht und einfach Gleichgültigkeit oder Verantwortungslosigkeit. Solange das Elend der Welt weit von ihnen fort ist, ist es leicht darüber zu reden und den Friedensapostel zu spielen. Was würden dieselben Menschen wohl sagen, wenn sie in Nigeria leben und von Boko Haram terrorisiert, vertrieben und misshandelt worden wären? In Wahrheit sind diesen Friedenaposteln diese Menschen egal.
Von ihnen kommt kein Aufschrei, wenn alle drei Minuten ein Christ von Muslimen ermordet wird. Sie empfinden keine Wut, weil sie innerlich längst tot sind, weil ihre Emotionen längst abgestorben sind. Jeder Terror gegen Christen wirft einen tiefen Schatten in ihrer Vorstellung von einer heilen Welt, den sie unter allen Umständen aufrecht erhalten wollen. Aber die Realität religiöser und ethnischer Bürgerkriege rückt auch in Europa jeden Tag einen Schritt weiter auf uns zu. Kümmert sie das? Da hilft auch kein Beten. Im Endeffekt können wir unsere Freiheiten nur mit der Waffe in der Hand verteidigen.
Vorbild für diesen Realismus kann allerdings nicht Pastor Joachim Gauk sein, der selber ein Tagträumer ist, der sich viel zu wenig Gedanken über die politische Entwicklung macht. Er ist Teil des Herrschaftssystems, welches den Terror verursacht. Im Endeffekt sind all die Käßmänner und -frauen, die Gaukler und Gaucklerinnen die Ursache für dieses Leid, weil sie zu allem Schweigen und damit den Tätern das Gefühl geben, sie könnten so weitermachen wie bisher, da ihnen niemand Einhalt gebietet. Im Gegenteil, sie finden für alles eine passende Entschuldigung. Hauptsache ihnen selbst geht es gut. Was kümmern sie die anderen? Sie kümmern sich lediglich um ihre Sonntagspredigten, die ihnen eine weiße Weste attestieren sollen.
Diese Käßmänner und -frauen, diese Gaukler und Gaucklerinnen liefen schon im Dritten Reich mit Scheuklappen durch die Gegend und redeten sich den Hitlerfaschismus schön, ignorierten ihn oder träumten in ihren Sonntagspredigten von einer heilen Welt, ohne den Versuch zu machen ihn zu entlarven oder zu bekämpfen. Da war Pastor Martin Niemöller aus einem ganz anderen Holz. Er entwickelte sich zum Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Beim Islam wäre dieselbe Haltung angebracht.
Martin Wessner schreibt:
Zitat: “Wie soll man mit Leuten umgehen, die völlig mit sich im Reinen sind, wenn sie Zivilisten auf qualvollste Weise ermorden?”Gute Frage. Das wissen die meisten Pazifisten wahrscheinlich deshalb nicht, weil sie idR. [in der Regel] in behüteten sozialen Umfeldern aufgewachsen, wo es echte böse Menschen, die z.B. andere Mitbürger_Innen eigenhändig (und mit positiven eigenen Gefühlen) auf qualvollste Weise ermorden, nie gab und gibt. Meist sind sie auch noch auf ein gepflegtes Gymnasium für ein gehobeneres Klientel gegangen, wo der schlimmste Unhold jener war, der noch in der 13. Klasse seinen anderen Schulkameraden Papierkügelchen in den Hemdkragen geworfen und den Mädchen, die so sprachen und so aussahen wie Margot Käßmann, an den Zöpfen gezogen hatte.
Wer in solchen gepamperten Heile-Welt-Surroundings verkehrt, der muss eigentlich schon fast zwangsläufig davon ausgehen, dass alle anderen Menschen auch genauso ticken wie man selbst, insofern sie irgendwie, irgendwo vernünftig und rational handeln wollen und einsichtig-selbstreflektiv und in ihrem tiefsten Herzen guten Willens sind, weil man es halt nicht anders von seiner Sozialisation her kennt. Solchen Damen und Herren sollte man daher zum Beispiel ein halbjähriges Real-Life-Praktikum im San Quentin State Prison/Kalifornien/USA als Insass_In spendieren. Anschließend werden sie zu 99% von ihren Leiden geheilt sein. Da wett’ ich mal drauf.
Siehe auch:
Akif Pirincci: Kein Sex mit Arabern
Lynchjustiz in Baden-Württemberg? Vergewaltiger von Arabern totgeschlagen?
Gericht: Australiens Einwanderungspolitik verstößt nicht gegen die Verfassung
Hamburg-Nienstedten soll Asyl-Dorf bekommen - Grüne strikt dagegen
Akif Pirincci: Der Islam ist eine Gewalt- und Sexsekte
Paris: Lynchjustiz an einem Roma-Angehörigen
Religion und Gewalt: Wer stoppt den politischen Islam?
Deutschland betreibt eine völlig falsche Einwanderungs-Politik