Innenminister Thomas de Maiziere sorgt sich wegen der Pegida-Bewegung. Es sei eine „Unverschämtheit“, dass die Veranstalter sich als Patrioten bezeichneten. „Wir haben keine Gefahr der Islamisierung. Schon gar nicht in Sachsen und Dresden“, teilte der Innenminister gestern mit.
Vor drei Monaten klang das noch anders. Am 12. September 2014 verbot die Bundesregierung alle „Aktivitäten der Terrororganisation Islamischer Staat“ in Deutschland. Der IS sei eine „Bedrohung auch für die öffentliche Sicherheit in Deutschland“, sagte der Minister damals. „Wir müssen verhindern, dass radikalisierte Islamisten ihren Dschihad in unsere Städte tragen.“ Alleine könnten die Sicherheitsbehörden den Kampf nicht gewinnen, weil sich die Radikalisierung oft unbemerkt im Stillen etwa im Internet vollziehe. „Deshalb sind alle gefordert: Eltern, Geschwister, Nachbarn, Freunde.“
Was lernen wir daraus?
Erstens: Es besteht in Deutschland keine Gefahr der Islamisierung, auch keiner unbemerkten, sondern lediglich die Gefahr islamistischer Anschläge.
Zweitens: So lange Dresden nicht islamisiert ist, besteht sowieso keine Gefahr.
Drittens: Wenn der Innenminister „alle“ gefordert sieht, dann heißt das noch lange nicht, dass das auch für alle gilt. Für die Pegida-Demonstranten gilt es zum Beispiel schon mal nicht. Im Zweifel einfach die Partei fragen!
Viertens: Wer sich als Patriot bezeichnen darf, bestimmt immer noch der Innenminister. Wer hingegen auf der Gegendemonstration „Nie wieder Deutschland“ ruft, der handelt ganz im Sinne der Bundesregierung und soll das ruhig tun.
Bundesregierung: Kampf gegen Terrorismus - Terrormiliz IS in Deutschland verboten
De Maizière sieht keine Gefahr der Islamisierung (faz.de)
Quelle: Wer ein Patriot ist, entscheidet der Innenminister
Meine Meinung:
Und hier haben wir sie schon. Des Innenministers "Söhne und Töchter" von der Grünen Jugend mit ihrem "Nie wieder Deutschland-Geschrei". Dann geht doch nach Afrika!
Video: Grüne Jugend: "Nie wieder Deutschland" (01:05)
Siehe auch:
Akif Pirincci: Liebe Freundinnen und Freunde (Margarete Stokowski (taz.de)
Schweiz: Aus Asylanten werden Sozialhilfefälle - und der Schweizer Michel zahlt
Antje Sievers: Das "Vegnügen" mit einem muslimischen Beduinen verheiratet zu sein
Straffällig und gewaltbereit: In deutschen Gefängnissen blüht der radikale Salafismus
Iuvenal: Pegida Dresden – die Sonne geht im Osten auf
Die Marktwirtschaft liegt auf dem Sterbebett, die Demokratie steht auf dem Spiel
Der BILD-Fakten-Check: Was wollen die PEGIDA-Demonstranten?
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Zweitens: So lange Dresden nicht islamisiert ist, besteht sowieso keine Gefahr.
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Viertens: Wer sich als Patriot bezeichnen darf, bestimmt immer noch der Innenminister. Wer hingegen auf der Gegendemonstration „Nie wieder Deutschland“ ruft, der handelt ganz im Sinne der Bundesregierung und soll das ruhig tun.
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